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Parteien müssen sich zukünftigen Herausforderungen stellen

Interaktives Format der Jungen Union lud zum Mitmachen ein

Teilnehmende des zweiten Forums bei reger DiskussionModerner, effizienter, schlagkräftiger und von unten nach oben. Das sind nur ein paar der Stichworte, die laut der Jungen Union (JU) im Westerwaldkreis die Volksparteien in Zukunft stärker verkörpern müssen. Wie in einer Pressemeldung der JU zu entnehmen ist, ist die Zukunft der Parteien keine Frage, die nur in Berlin oder in Mainz beantwortet werden kann.

Im Gegenteil: der Modernisierungsprozess beginnt von unten und muss auf kommunaler Ebene gestartet werden. Wie die Jugendorganisation der CDU mitteilt, möchte man sich aktiv an dem Prozess der Veränderung und der Modernisierung der Kreispartei beteiligen. Deshalb organisierte die JU ein mitgliederoffenes Forum mit dem Titel „Zukunft Westerwaldpartei“. „Als richtige Westerwälder ist es uns wichtig die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken. Nicht nur reden, sondern auch machen. Wir nehmen die Zukunft der Union gemeinsam mit der Mutterpartei selbst in die Hand. Mit eigenen Ideen für ein klares inhaltliches Profil“, so der JU-Kreisvorsitzende Robert Fischbach.

Laut eigener Aussage ist es den jungen Christdemokraten gelungen, mit einem modernen und interaktiven Format alle Generationen der Partei an einen Tisch zu holen, um Konzepte und Ideen für die Zukunft der CDU im Westerwald zu formulieren.

Zusammen mit Marvin Kraus, Beisitzer im JU-Kreisvorstand, formulierte Fischbach die Idee, eine Veranstaltung zu organisieren, die nicht nur für die Nachwuchsorganisation der CDU, sondern für alle Vereinigungen und Mitglieder gedacht war.

Das Fundament für die Idee bildeten laut den beiden Organisatoren die enttäuschenden Ergebnisse bei der Landtags- und Bundestagswahl. Neben einem fehlenden Rückhalt für den Spitzenkandidaten Armin Laschet bei der Bundestagswahl sowie einem zentralen Imageproblem im Rahmen der Maskenaffäre, haben vor allem strukturelle Herausforderungen den Wahlkampf erschwert. „Die Gegebenheiten um uns herum haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert“, so Marvin Kraus. Laut dem Absolventen der Politikwissenschaft an der Universität in Marburg, sind mit dem Strukturwandel der Öffentlichkeit sowie einer massiven Veränderung der Medienlandschaft – vor allem mit Blick auf die sozialen Medien – neue Herausforderungen für die Parteien in der Kommunikation entstanden. Zudem, so Kraus, befindet sich die Gesellschaft in einem Prozess des Sozialen Wandels, welcher unter anderem dazu führt, dass die Menschen sich zwar immer noch oder sogar wieder verstärkt für Politik interessieren, aber zur Artikulation ihrer Standpunkte eher unkonventionellere Wege einschlagen. „Erschwerend kommt hinzu, dass die Menschen sich nicht mehr so stark mit Parteien identifizieren, wie es in der Vergangenheit der Fall war“. Laut dem JUler hat dies zur Folge, dass Volksparteien neben sinkenden Mitgliederzahlen vor allem auch mit einem einschneidenden Verlust bei der klassischen Stammwählerschaft zu kämpfen haben.

Die CDU und die Parteien im Allgemeinen befinden sich folglich in einem stärkeren Wettbewerb um die Gunst der Wähler. Diesen Wettbewerb möchten die jungen Christdemokraten annehmen.

Das Forum „Zukunft Westerwaldpartei“ gilt laut JU dabei als Auftakt für den Veränderungsprozess. Die interaktiven Ergebnisse werden nun durch die Jugendorganisation gesammelt und zu einem Positionspapier verarbeitet. Ziel ist es, wichtige Schritte bereits zur Kommunalwahl im Jahr 2024 umzusetzen, damit die CDU im Westerwaldkreis mit einem starken Wahlkampf auch weiterhin ihrem Namen als „Westerwaldpartei“ gerecht wird.

Die Veranstaltung wurde in sechs verschiedene Workshops untergliedert, in denen es neben dem inhaltlichen Kompass auch um die Schlagkraft in den Kampagnen, um das Mitgliedermanagement sowie um die Digitalisierung und die Familienfreundlichkeit der Partei ging. Wie modern die Partei dabei sein kann, zeigte der JU-Kreisvorsitzende und Digitalexperte Robert Fischbach, der die Veranstaltung ausschließlich so organisierte, dass die Dokumentation der Ergebnisse digital erfolgte.

Im Anschluss an die Workshops pitchten die Referentinnen und Referenten sowie die Junge Union ihre Ergebnisse in einem bürgeroffenen, bildungspolitischen Impuls. Im Anschluss wurden die neuen Eindrücke intensiv in einer gemütlichen Atmosphäre ausgetauscht. Die Junge Union ist die größte politische Jugendorganisation im Westerwaldkreis. Alle interessierten vom 14-35 Lebensjahr haben die Möglichkeit, sich aktiv bei der JU und dem Modernisierungsprozess einzubringen. Weitere Informationen gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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