Infrastruktur

Die Junge Union im Westerwaldkreis beschäftigt sich bei dieser Kommunalwahl  mit einem der herausforderungsvollsten Aufgaben der Zukunft:

Dem demografischen Wandel und den Folgen für den ländlichen Raum und die Städteentwicklungen.

In Anlehnung an das bereits in der Verbandsgemeinde Wallmerod überaus erfolgreich gestartete Konzept „Leben im Dorf- Leben mittendrin" wirft die JU die Fragen nach der Lösung der demografischen Entwicklung auf. Die Strategien, die gerade in den Kommunalen Ebenen angedacht und verwirklicht werden, können Modellcharakter für ganze Landesteile haben. Derzeit leben noch gut 82 Millionen Menschen in Deutschland. Schon 2050 werden es nur noch ca. 75 Millionen sein. Die Bevölkerungsanteile der über 60 jährigen liegen dann bei etwa 30 % und mehr. Die Gesellschaft schrumpft, immer weniger Kinder werden geboren und eine Veränderung gerade des ländlichen Raumes ist unausweichlich.

Die Schlagworte seien zunächst nur kurz angesprochen:

- Ob sich Interkommunale Zusammenarbeit als Chance zum „gegensteuern" eignet oder ob hiermit doch mehr die eigenen Identitäten von Gemeinden bzw. Kommunen generell aufgegeben werden.

- Zukunftsorientierte Infrastrukturpolitik und Städteplanung
Mit dem ICE Bahnhof Montabaur und der damit verbundenen Ansiedlung eines FOC´s ergeben sich für die Stadt Montabaur riesige Chancen, sich neue Möglichkeiten im Bereich des Tourismus und der Gastronomie zu eröffnen.

Nach einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2006 sind von knapp 80.000 Berufspendlern knapp 36.100 Menschen Arbeitnehmer, die den Kreis und damit das heimische Umfeld verlassen, um außerhalb Ihren Beruf auszuüben. Diese Bereitschaft der Menschen muss auch weiterhin von den Kommunen und der Wirtschaft anerkannt und honoriert werden.

- Wie schon in früheren Zeiten, gilt auch hier, dass sich die JU gemeinsam mit der CDU als die Ansprechpartner für den Mittelstand und die „Bürger vor Ort" positionieren muss.

Nur eine starke CDU ist ein Garant für einen starken Westerwald. Gerade für die jungen Bürger im Westerwald ist ein kompetenter Ansprechpartner in Form der JU entscheidend. Wir müssen als „Sprachroher der Jugend" fungieren und im Hinblick auf die „Ausdünnung" der Städte in die Kommunalpolitik hineinarbeiten und neue Impulse setzen und glaubwürdig werben!

Mittelständische Betriebe und leistungsfähige Hanswerksunternehmen stellen das Fundament für einen wirtschaftsstarken Kreis und lassen die „demografischen Perspektiven" für uns relativ gut aussehen.

Kinder- und familienfreundliche Politik ist nicht nur auf Ebene des Bundes eine Herausforderung für die Zukunft- auch eine städtische Verwaltung muss sich hier in die Pflicht nehmen lassen.

- Als weiteres Projekt für Städte und Kommunen muss gerade die JU als Notwendigkeit der Zukunftsfähigkeit des Kreises die Bedeutung der DSL- Anbindung forcieren. Die Anbindung an die weltweiten, schnellen Datennetze ist ein entscheidender Standortfaktor für die Überlegungen von Unternehmen, sich im Westerwaldkreis anzusiedeln und hier Projekte zu verwirklichen.
Die JU muss sich mit dem Problem der Demografie beschäftigen, da es DAS Zukunftsproblem Nummer eins in den nächsten Jahrzehnten sein wird.

Eine weitere Zeit in dieser Frage darf es aus Sicht der JU in dieser Frage nicht geben. Es gilt, die Zukunftschancen unserer Nachfahren zu bewahren und ähnlich wie in der Frage des Klimaschutzes jetzt die Weichen für eine gerechte und nachhaltige Zukunftsentwicklung zu stellen.

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