Demographie

Die geschilderte demographische Entwicklung geht leider auch an unserem Westerwaldkreis nicht vorbei. Insbesondere viele unserer Dörfer stehen vor großen Herausforderungen. Die demographische Entwicklung kann in vielen Ortschaften dazu führen, dass es in Zukunft erheblich größere Anzahlen an leer stehenden Gebäuden geben wird. Dies ist nicht nur in ästhetischer, sondern gerade auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht sehr problematisch.

Die Verbandsgemeinde Wallmerod hat mit Ihrem Programm „Leben im Dorf - leben mittendrin" eine sehr gute Richtung zur Bekämpfung dieser Entwicklungen eingeschlagen. Mit dem Aktions- und Förderprogramm zur Belebung der Ortskerne versucht die Verbandsgemeinde Wallmerod einer (weiteren) möglichen Verödung einiger Dorfzentren und damit auch einem Wegbrechen sozialer Strukturen wirksam zu begegnen. Neben den Aktionsmodulen einer deutlich restriktiveren Baulandausweisung und einer offensiven Werbung für das „Leben im Dorf", bietet der Aktions- und Förderplan in seinem Kernpunkt einen finanziellen Anreiz zum Bau oder Erwerb von Gebäuden innerhalb der Ortskerne (aus dem Konzept „Leben im Dorf" www.dorfboerse.de).

Wir sind der Meinung, dass diese Maßnahmen nicht nur in die richtige Richtung weisen, sondern darüber hinaus offensiv beworben werden und ggf. ausgebaut werden müssen.

Zum Beispiel werden wir uns dafür einsetzen, dass es in den Ortskernlagen verkehrsruhiger werden muss. Das ist gerade für viele Familien ein Grund, eben nicht in die Ortskerne, sondern in die (Neu-) Baugebiete zu ziehen. Ungeachtet der notwendigen restriktiven Ausweisung von Neubaugebieten, sollte jedoch darauf geachtet werden, dass den Kommunen im Einzelfall, nicht jeder Handlungsspielraum genommen wird. So kann es Beispielsweise für die Gemeinde notwendig werden, ein Neubaugebiet (wenn auch in kleinem Umfang) auszuweisen, um Ihre Bürger nicht an andere Kommunen zu verlieren, weil die dortigen Verhältnisse im Einzelfall besser sein könnten.

Daher setzen wir uns auch dafür ein, unsere Bürgerinnen und Bürger für diese Problematik weiterhin zu sensibilisieren.

Für viele junge Menschen scheint das ‚Dorf‘ oder das ‚Leben auf dem Dorf‘ keine besondere Anziehungskraft mehr darzustellen. Dieser Meinung sind wir nicht! Das dörfliche Leben im Westerwald ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es lohnt sich, im Dorf einen Beitrag zum gemeinschaftlichen Zusammenleben zu leisten. Dies kann in Sportvereinen, Jugendgruppen oder Freiwilligen Feuerwehren geschehen. Das alles hält unsere Gesellschaft zusammen! Daher müssen die Angebote der Gemeinden für Jugendliche und junge Erwachsene stimmen. Dafür setzen wir uns ein! Wir wollen das dörfliche Leben im Westerwald stärken und dafür werben wir auch, über unseren Kreis hinaus.

Das „Dorf" steht nicht für Rückständigkeit oder Vergangenheit, ganz im Gegenteil: dem Dorf gehört die Zukunft! Gerade wir christlichen Demokraten sind davon überzeugt, dass dort, wo das dörfliche Leben noch intakt ist, die Bevölkerung an einem Strang zieht und der Kirchturm noch das Zentrum bildet, die Welt noch in Ordnung ist.

Dafür steht die Junge Union Westerwald!

 

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