Beste Bildung

Der Westerwaldkreis kann sich im Landesvergleich bei der Ausstattung seiner Schulen sehen lassen. Hier wurden und werden im Wesentlichen „die Hausaufgaben gemacht". An den Schulen, an denen es noch Nachholbedarf gibt, sollte umgehend entsprechend Abhilfe geschaffen werden . Dies kann aber ein Fehlen von qualifiziertem Lehrpersonal nicht im Ansatz ausgleichen.

Die Junge Union im Westerwald fordert für alle Schulformen im Kreis eine ausreichende Zahl an qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern, damit eine gute Schulausbildung für allen Schülerinnen (egal welchem Schulzweig sie angehören) ermöglicht wird.

Einzelne Schulen im Westerwaldkreis haben bisher schon einen Schulsozialarbeiter eingestellt, dies sollte vor allem im Hauptschulbereich flächendeckend geschehen. Die VG Montabaur hat sich mit dem Kinderschutzbund zusammen geschlossen und nicht nur in den Hauptschulen (wie vorgesehen), sondern auch in anderen Schulformen diese Stelle besetzt. In Zeiten von Ganztagsschulangeboten muss ein Schulsozialarbeiter in das entsprechende Konzept mitintegriert sein.

Dies sollte einhergehen mit einem Jobfux, auf den zum Beispiel in den Hauptschulen in Höhr- Grenzhausen und Rennerod nicht mehr verzichtet werden kann. Es werden so viele Vermittlungsaufgaben zwischen Schule und Wirtschaft übernommen, Kontakte geschaffen und somit die Schülerinnen und Schüler effektiv auf die Berufswelt vorbereitet. Die JU steht für einen vermehrten Einsatz des Jobfuxes im Kreis. Die Präsenz der Firmen eines Einzuggebietes in der Schule ist stets verbesserungswürdig, und gerade Ausbildungsbörsen bieten die Möglichkeit, die einzelnen Kontakte zwischen Schüler und Betrieb zu intensivieren.

Zuvor muss den Schülerinnen und Schülern mit Praktikumsbörsen Orientierung geboten werden, um ihnen damit die Wahl des Berufes zu ermöglichen, der ihrem individuellen Leistungsvermögen am ehesten entspricht. Der Einblick in verschiedene Berufsfelder erleichtert dies enorm.

Den Schülerinnen und Schülern, deren Schule im Zuge des Schulentwicklungsplanes geschlossen werden muss (wie es wahrscheinlich bei den Hauptschulen in Neuhäusel und Höhn der Fall sein wird), muss die Möglichkeit gegeben werden, zeitnah die nächstgelegene Schule zu erreichen.

Die JU bleibt aber bei der grundsätzlichen Forderung, dass funktionierende Schulstandorte im Kreis nicht geschlossen werden dürfen!

 

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