Innere Sicherheit: Mit unserer Polizei im Gespräch

Kreisverband der Jungen Union Westerwald besucht die Polizeiinspektion in Montabaur

Montabaur. Die innere Sicherheit im Kreis ist gerade für Jugendliche im Westerwald ein besonders wichtiges Thema. Häufig in den Abendstunden und am Wochenende unterwegs, machen sich gerade jungen Menschen in unserem weiten Flächenkreis nicht selten Gedanken um die Präsenz ihres „Freund und Helfers“ in der Fläche. Die Anzahl von Polizistinnen und Polizisten in unserem Land ist auch für die nahende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wieder ein zentrales Thema.

Polizeikommissar Schwan konnte zahlreiche interessierte Jungpolitiker in der Polizeiinspektion in Montabaur begrüßen. Zum Einstieg brachte er den JUlern die Struktur des Polizeipräsidiums Koblenz und der Polizeidirektion und Inspektionen im Westerwald näher. Beeindruckend ist hier die gute Aufklärungsquote der Polizei im Westerwaldkreis, die sich auch im bundesdeutschen Vergleich gut sehen lassen kann.

Besonders anschaulich und eindringlich informierte der Kommissar auch über die Präventionsmaßnahmen der Polizei für Jugendliche im Bereich Fahrsicherheit und Drogenkonsum. Ein besonderes Problem stellen neben der hohen Anzahl von Verkehrstoten unter jungen Fahrern auch bei uns im Kreis die sogenannten „Legal Highs“ dar. Hierbei handelt es sich zunächst um legale Kräutermischungen, die verkauft werden dürfen, die jedoch häufig dieselben Wirkungen haben wie Ecstasy oder LSD. Seit Jahren ist ein Anstieg ihres Konsums auch im Westerwald feststellbar.

Die aktuelle Flüchtlingskrise beschäftigt selbstverständlich auch die jungen Christdemokraten im persönlichen Gespräch mit Kommissar Schwan. So kam die kritische Nachfrage nach dem häufig diskutierten Kriminalitätsanstieg rund um Flüchtlingsheime und Erstunterkünfte schnell auf. Kommissar Schwan sagte hierzu sehr deutlich: „Von einer steigenden Kriminalitätsrate rund um die Flüchtlingsunterkünfte im Westerwald kann explizit nicht die Rede sein.“

Demgegenüber stellt der allgemeine demographische Wandel auch die Polizei vor Herausforderungen. So werden im Laufe des kommenden Jahres 26 Polizisten und Polizistinnen im Kreis in den Ruhestand gehen. Nach den Plänen der rot-grünen Landesregierung ist mit der aktuell vorgesehenen Einstellungsquote somit lediglich ein Nullsummenspiel im Kreis möglich. Eine Aufstockung der Verfügungsstärke der Polizei im Westerwaldkreis wird es nach dem Willen der SPD-geführten Regierung demnach nicht geben.

Im Anschluss an das Gespräch konnten die jungen Christdemokraten bei einer kurzen Führung durch die Polizeiinspektion Montabaur auch die kleine Arrestzelle in Augenschein nehmen. Nach dem Termin erhielt der Kreisvorsitzende der Jungen Union im Westerwald, Marcel Kühn, zahlreiche positive Rückmeldungen. „Die innere Sicherheit ist bei Landtagswahlen immer ein zentrales Thema. Heute, wenige Monate vor der Wahl in Rheinland-Pfalz, haben wir viel Neues über die Arbeit und die Situation der Polizei in unserem Kreis lernen können. Für die sehr interessanten Einblicke und das spannende Gespräch möchten wir uns bei der Polizeidirektion Montabaur herzlich bedanken“, sagte Marcel Kühn.

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