Gemeinsam diskutieren und feiern

JU setzt Interreligiösen Dialog mit Besuch der Moschee und Frühlingskermes in Ransbach-Baumbach fort

In diesem Jahr hat sich die Junge Union Westerwald dem Schwerpunktthema „Interreligiöser Dialog“ verschrieben. In diesem Rahmen besichtigte die Junge Union Westerwald die Moschee in Ransbach-Baumbach und nutzte die Gelegenheit für intensive Gespräche, kritische Fragen und ein nettes Beisammensein.

Nach einer herzlichen Begrüßung lud die islamische Gemeinde zur Führung durch das muslimische Gotteshaus ein. Aysegül Demirci, die stellvertretende Vorsitzende der DITIB e.V. in Ransbach-Baumbach, leitete den Rundgang. Sie gab den jungen Christdemokraten einen spannenden Einblick in den muslimischen Glauben, die Rituale vor und während des Gottesdienstes und dessen Ablauf. Sie sprach offen über die räumliche Trennung der Geschlechter während des Gebets und ging auf die Rolle der Frauen in der religiösen Gemeinde ein. Daraus entwickelte sich auch ein lebhaftes Gespräch, mit vielen kritischen Fragen. Auch feste Programmpunkte, Sitzungen und gemeinsame Feste der muslimischen Gemeinde brachte Demirci den Besuchern näher.

Nursen Ata, selbst Mitglied der Jungen Union im Westerwald und der DITIB Gemeinde in Ransbach-Baumbach freute sich, dass Fragen zum muslimischen Glauben bei den JUlern auf so viel Interesse stießen. „Das Wissen um den Glauben des Anderen ist die wichtigste Grundlage für ein gegenseitiges Verständnis. Ich finde es toll, dass die Junge Union den interreligiösen Dialog ernst meint“, so Nursen. Sie hatte die Führung in der Moschee für die JU Westerwald hervorragen geplant und organisiert.

Im Anschluss an die Führung wartete auf die JUler noch ein ganz besonderes Highlight:  Am selben Tag fand die jährliche „Frühlingskermes“ der Gemeinde statt, mit der in diesem Jahr der Ramadan vorbereitet wurde.  Im Rahmen des Fests hatten die Gäste der JU bei entspannter Atmosphäre mit traditioneller Musik noch reichlich Gelegenheit, sich mit den jüngeren Gemeindemitgliedern auszutauschen.

„Es bleibt unser Anliegen, den Dialog, den wir im letzten Jahr mit unserer Podiumsdiskussion in Siershahn begonnen haben, weiter voranzutreiben. Die muslimische Gemeinde in Ransbach-Baumbach haben wir als sehr offen und dialogorientiert kennen gelernt.  Wir freuen uns auf den weiteren Austausch “, erklärte der Kreisvorsitzende der JU Marcel Kühn nach vielen Gesprächen auf der Kermes.

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